Liebe Schachfreunde,
hiermit lade ich euch zu unserer öffentlichen Vorstandssitzung am 28.03.2026 in Osterburg ein. Die Einladung ist beigefügt.
Martin Wechselberger
Vorsitzender der Landesschachjugend
Sachsen-Anhalt

Liebe Schachfreunde,
hiermit lade ich euch zu unserer öffentlichen Vorstandssitzung am 28.03.2026 in Osterburg ein. Die Einladung ist beigefügt.
Martin Wechselberger
Vorsitzender der Landesschachjugend
Sachsen-Anhalt
Sabine Brandt und Nina Nönnig bei der SiegerehrungAm Wochenende 07.03./08.03.206 fand das Landesfinale im Schulschach 2026 in Staßfurt statt. Die Ausrichterfunktion lag in diesem Jahr bei der SG Einheit Staßfurt.
Seit April 2025 im Amt sind die neuen Schulschachreferentinnen Sabine Brandt und Nina Nönnig. Für beide war demzufolge das diesjährige Landesfinale eine wichtige Bewährungsprobe. Große Anerkennung gebührt beiden Schulschachreferentinnen und dem gesamten Team der SG Einheit Staßfurt um Vereinsvorsitzender Andreas Mann für ein hervorragend organisiertes Turnier.
Mit dem Saal der QEMETICA SODA DEUTSCHLAND GmbH & Co. KG stand eine sehr geeignete Spielstätte zur Verfügung. Da der Platz aber nicht für alle Wettbewerbe gleichzeitig ausreichte, wurde das Landesfinale auf 2 Tage aufgeteilt.
Sogar die Übertragung von Live-Partien und die zeitnahe Berichterstattung über den Ergebnisdienst des LSV wurden gewährleistet. Extra dafür wurde Otfried Zerfass aus Schönebeck engagiert.
Am vergangenen Wochenende wurde das Schulschach-Landesfinale im Rahmen von Jugend trainiert für Olympia & Paralympics erstmals in Staßfurt ausgetragen. Insgesamt 61 Mannschaften nahmen – verteilt auf beide Turniertage – den Kampf um die Landesmeistertitel in ihren jeweiligen Wettkampfklassen auf.
Die SG Einheit Staßfurt stellte im Saal der Sodawerke Staßfurt hervorragende Spielbedingungen bereit. Dadurch konnten alle Partien in angenehmer Atmosphäre sowie in einem reibungslosen und zügigen Turnierablauf durchgeführt werden. Für viele Schülerinnen und Schüler war das Turnier zugleich der Höhepunkt der Schulschachsaison.
Eine Harmonie aus Mädchenschach und U8: Am vergangenen Wochenende konnten sensationelle 13 Mädchenmannschaften und 18 U8-Kinder ihr schachliches Know-how präsentieren. Bei der U8 Landesmeisterschaft bedeutete diese Zahl, dass zwei Drittel aller U8-Kinder im Land antraten. Zum ersten Mal in meiner fünfjährigen Amtszeit war zudem eine U20-Mannschaft dabei, das ist eine sehr positive Entwicklung. Beide Altersklassen konnten voneinander lernen. Die U8 zeigte, wie leise man einen Schachsaal betreten kann, und die größeren Mädchen teilten ihr schachliches Wissen. Zusätzliche (jugendliche) Power wurde durch 3 Nachwuchs-Schiedsrichter aus dem Jugendteam ins Spiel gebracht sowie durch Sindy als Schiedsrichterin.
Bei der Mädchenmannschaftsmeisterschaft war die Erkenntnis am Wochenende, dass jedes Team spannende und zum Teil sehr lange Partien aufs Brett bringen konnte. Alle konnten sich Brettpunkte sichern. In der U12w war es lange nicht absehbar, wer sich am Ende eine Medaille holen würde und wer ‚nur‘ die hinteren Plätze. Mitunter sah man auch mal die ein oder andere dicke Überraschung, wie in der Partie zwischen Staßfurt und dem Roten Turm Halle in der U12w oder den Duellen der Tangerhütter Teams in der U16w gegen den Roten Turm bzw. der U12w gegen den USC Magdeburg.
Und was auffällt, als Erkenntnis Nummer 4 gewissermaßen: Auch Gastspielerinnen werden immer öfter schon auf Landesebene eingebunden, und in diesem Jahr schafften alle sechs Mädchen tatsächlich mindestens 50 % der Punkte oder sogar mehr. Zwei Mädchen, Sofiia Abahamou, von den Saalespringern Halle (für Bad Dürrenberg im Einsatz) und Emma Hermine Knauf vom SV Oebisfelde (für Tangerhütte I spielend), schafften sogar sagenhafte 100 Prozent (5 aus 5).
Grundsätzlich ist die Einbindung von vereinzelten Mädchen eine sehr positive Entwicklung, um allen Mädchen im Land die Teilnahme zu ermöglichen, aber hier müssen nach den Meinungsverschiedenheiten im Land für die Zukunft die Landesregeln an die der Deutschen Schachjugend angeglichen werden. Sollte die NDVM U12w + U16w 2026 in Arendsee (18. bis 21. bzw. 22. September) offen ausgespielt werden, würde ich mich über möglichst viele Teilnehmer aus unserem Bundesland freuen. Das Niveau der Spiele vom Wochenende war einer Norddeutschen Meisterschaft würdig.